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Das bin ich am 23. Oktober 2002, inzwischen - nach ausführlichem Test bei einem vereidigten Sachverständigen für das Hundewesen - als Schulhund empfohlen. Die Medaille am Halsband beweist es.
Die dpa-Geschichte erschien bundesweit in diversen Tageszeitungen
Keine Angst vor großen Hunden:
American Staffordshire besucht Schüler
Wittenberg/S.-A., 23.10.02
Keine Angst vor großen Hunden hatten am Mittwoch die Mädchen und Jungen der Klasse 3b der Diesterweg- Grundschule in Wittenberg. Im Fach Heimat- und Sachkunde war Ina vom Klotzberg, die zweieinhalbjährige American Staffordshire-Hündin zu Gast. "Keine Angst vor großen Hunden" lautete denn auch das Thema der Stunde, die vom bundesweiten Verein "Hunde helfen Menschen" mit Sitz im nordrhein-westfälischen Salzkotten gestaltet wurde. Präsident Klaus Rose ließ es sich nicht nehmen, den Unterricht selbst zu halten, denn es war Inas Premiere als "Schulhund". Mehr als 220 000 Kinder hat der 1997 gegründete Verein bislang bundesweit in Schulen besucht.
Bevor ein Hund vor die Klasse treten darf, muss er vor den gestrengen Augen eines Gutachters bestehen. "Ein öffentlich bestellter und beeideter Sachverständiger für das Hundewesen begutachtet für unseren Verein jeden Hund", sagt Rose. Obwohl der American Staffordshire bundesweit als gefährlich eingestuft wird, bestand Ina alle Prüfungen mit Bravour in Bayern. Sie wurde als ausgesprochen freundlich und lieb eingestuft.
Viele Menschen, vor allem Kinder haben Angst vor Hunden, sagt Rose. Dann handeln sie oft emotional und tun genau das Falsche, wenn sie einem solchen Vierbeiner begegnen. Der Verein wolle den Kindern helfen, die Angst abzubauen, in dem sie lernen, sich richtig zu verhalten.
"Die geöffneten Hände herunterhängen lassen, damit der Hund zur Kontaktaufnahme schnuppern kann", erklärt Rose. Auch sollte man dem Vierbeiner nicht direkt in die Augen schauen, denn das fordere ihn heraus. Das Fressen bekommen Bello und Co. von der flachen Hand. Vanessa Nguyen darf das bei Ina vom Klotzberg ausprobieren und bekommt von ihren Klassenkameraden Beifall für ihren Mut.
"Es gibt keine guten oder bösen Hunde, es gibt gut erzogene und es gibt schlecht erzogene", sagt Rose. Vor allem das wolle er den Kindern vermitteln. Seltsamerweise würden die Kinder, befragt nach dem bösesten Hund, fast immer den "Boxer" nennen.
Dass sie vor einem fremden Hund nicht wegrennen sollen, wussten Mike, Vanessa, Susanne und die anderen in der Klasse bereits. "Der Hund rennt zwanghaft mit und ist meistens schneller", erklärt Rose. Kinder könnten dann stürzen, sich verletzen oder in andere Gefahren bringen.
Zu Stundenbeginn mit Ina war das eine oder andere ängstliche Gesicht in der Klasse auszumachen. Doch der Verein schien wieder seine Hausaufgaben gemacht zu haben. Als der Präsident zum Schluss fragte, wer Ina vom Klotzberg an die Leine nehmen oder streicheln wolle, meldeten sich alle Kinder. Auch Klassenlehrerin Angela Herrmann war begeistert. "Das war eine echte Bereicherung für den Unterricht"
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